Ein Tisch: Einladend gedeckt für alle, die da kommen. Mit einer besonderen Aktion macht die Solidaritätskollekte im Bistum Aachen auch in diesem Jahr auf die Situation arbeitsloser Menschen aufmerksam. Unter dem Titel Zu Tisch entsteht eine Kunstinstallation, die nachdenklich machen soll und zum Mitmachen einlädt. Im Mittelpunkt stehen dabei Erfahrungen von Ausgrenzung – und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und neuen Perspektiven.

Auftakt am 1. Mai

Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich an einer Mitmachaktion zu beteiligen. Am Büchel wird ein Aktionsstand aufgebaut, an dem die eigenen Gedanken auf feinem Porzellan hinterlassen werden können. So wächst aus verschiedenen Stimmen eine gemeinsame künstlerische Sprache, die Erfahrungen von Ausgrenzung und Diskriminierung aus verschiedenen Perspektiven sichtbar macht.

Installation auf dem Domhof am 2. und 3. Mai

Gleich an den darauf folgenden Tagen wird auf dem Domhof eine große Festtafel aufgebaut: Das doppeldeutig beschriftete Porzellan stellt die Frage, was Teilhabe ausmacht, woran sie scheitert, aber auch, wie sie gelingen kann. Die Installation lädt dazu ein, genauer hinzusehen – und darauf hinzuwirken, dass jeder Mensch seinen Platz am gemeinsamen Tisch hat.

Initiiert von Spectrum und dem Kooperationskreis kirchlicher Arbeitsloseninitiativen im Bistum Aachen.